Helft euch in diesem kooperativen Wortspiel gegenseitig, um alle Wörter möglichst schnell zu erraten. Bildet rundenweise Hinweiswörter aus den für euch sichtbaren Buchstaben und bringt so eure Mitspieler der Lösung näher. Am Spielende ordnen alle Teilnehmer ihre Buchstabenkarten entsprechend so an, dass sich im Idealfall ein existierendes Wort ergibt.

2-6 Spieler / ab 10 Jahren / Spieldauer: 45 min
Czech Games Edition
Das Spiel des Monats Januar 2026 wurde vom Vereinsmitglied Marietta nominiert.
Unser Vereinsmitglied Michael T. hat noch einen Artikel zum Spiel verfasst:
Vor mir auf dem Tisch steht eine Spielkarte mit einem Buchstaben darauf. Leider ist mir selbst nur die Rückseite zugewandt. Meinen Mitspielern geht es genauso – allerdings sehe ich deren Buchstaben. Jeder von uns grübelt. Wir gewinnen nur gemeinsam. Wir wollen den anderen Hinweise auf deren Buchstaben geben, indem wir möglichst lange Wörter aus dem bilden, was wir sehen.
Dann kommt mir ein Gedanke. Ich teile meiner Gruppe mit, dass ich ein Wort mit zwölf Buchstaben gefunden habe. Begeistert darf ich meinen Tipp vortragen.
Versetze dich in einen der anderen Spieler und schau, ob du deinen Buchstaben errätst. Auch du kennst alle Buchstaben der anderen, nur deinen eigenen nicht. Als Tipp erhältst du:
DOSE _ A _ _ A _ AS
Schaffst du es, deinen Buchstaben zu erraten?
Auflösung ganz am Ende.
Worum geht es genau?
Letter Jam ist ein kooperatives Spiel für 2 bis 6 Spieler vom tschechischen Verlag CGE. Jeder Spieler hat immer einen Buchstaben vor sich stehen, den die anderen Spieler sehen können. Allerdings kann niemand seinen eigenen Buchstaben sehen!
In jeder Runde überlegt sich ein Spieler ein Hinweiswort aus den für ihn sichtbaren Buchstaben. Er sagt es nicht laut, sondern markiert mit nummerierten Chips die Buchstaben im Hinweiswort. Die anderen Spieler entschlüsseln das Wort und ziehen so Rückschlüsse auf ihren eigenen unbekannten Buchstaben darin. Erratet nacheinander alle eure Buchstaben, bevor ihr keine Hinweise mehr geben dürft, und löst dann eure Geheimwörter!
Unser Eindruck
Nach etwas holprigem Start und mittlerweile sehr vielen Partien in verschiedensten Gruppen haben wir das Spiel echt lieben gelernt. Das Material ist top: lange Bleistifte – sogar ein Spitzer wurde beigelegt. Die Karten sehen nach dieser langen Zeit immer noch aus wie neu. Der Notizblock ist zwar leer, aber dank der bereitgestellten Druckvorlage ist auch das kein Hindernis.
Warum war der Start holprig? Man darf nicht über die Buchstaben der anderen sprechen – und das ist schwerer, als man zuerst glaubt.
„Es gibt keine Vokale“, „Ihr habt ja den gleichen Buchstaben“ oder „schon wieder der“ sind nur wenige Beispiele für Versprecher.
Man gewöhnt sich aber schnell daran, im richtigen Moment die Klappe zu halten, und dann entsteht Spannung. Man spielt ja gemeinsam, und doch ist ein gewisser Druck da, sich Karte für Karte durch sein Lösungswort zu rätseln. Und wenn die anderen dann schon weiter sind als man selbst, kommen Fragen auf: Kennen sie ihre Buchstaben wirklich schon? Wissen sie es, oder raten sie nur? Ich muss mich ran halten! Aber ich will auch gute Tipps geben.
Die Auflösung kommt erst am Ende der Partie und wird belohnt durch viele Punkte und besonders feine Buchstaben-Marmelade.
Viel Spaß beim Ausprobieren!
Lösung von oben rückwärts gelesen: rid rov nebatshcuB sla N stah uD